13 Songs zwischen keltischen Klangwelten, orientalischen Einflüssen und cineastischer Atmosphäre
Mit dem neuen Album „Der Kelte aus dem Kaukasus“ öffnet A.W.E.N.S.I die Tür zu einer außergewöhnlichen musikalischen Welt. Insgesamt 13 Songs verbinden mittelalterlich anmutende Klangfarben mit orientalischen Einflüssen, folkloristischen Elementen und einer atmosphärischen, beinahe filmischen Klangsprache.
Entstanden ist ein Album, das sich bewusst nicht auf ein einziges Genre festlegen lässt. Stattdessen entwickelt A.W.E.N.S.I eine eigene musikalische Handschrift, in der traditionelle Instrumente, märchenhafte Geschichten und moderne Produktion miteinander verschmelzen.
Gemeinsam mit Sound-Produzent Carlos Chacon wurde eine Klangwelt geschaffen, die gleichermaßen mystisch, kraftvoll, emotional und fantasievoll wirkt. Jeder einzelne Titel trägt dabei seine eigene Geschichte und eröffnet einen neuen Blick auf eine Welt zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Vorstellungskraft.
Eine musikalische Welt voller Geschichten
Im Zentrum des Albums steht das Erzählen von Geschichten.
A.W.E.N.S.I ist seit der Kindheit von russischen, tschechischen und aserbaidschanischen Märchen geprägt. Diese frühen Einflüsse haben offensichtlich einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und bilden heute einen wichtigen Teil der künstlerischen Identität.
Aus diesen unterschiedlichen kulturellen Erzähltraditionen entsteht eine ganz eigene Fantasiewelt. Märchenhafte Bilder, geheimnisvolle Landschaften, historische Anklänge und emotionale Geschichten finden in der Musik zusammen.
So wirkt „Der Kelte aus dem Kaukasus“ nicht wie eine gewöhnliche Sammlung von Songs, sondern vielmehr wie eine musikalische Reise, auf die sich die Zuhörer einlassen können.
Jeder Titel erzählt dabei seine eigene Geschichte und transportiert eine individuelle Botschaft. Die Musik lädt dazu ein, zuzuhören, eigene Bilder entstehen zu lassen und für einen Moment in eine andere Welt einzutauchen.
Der Titel als Brücke zwischen verschiedenen Kulturen
Bereits der außergewöhnliche Albumtitel „Der Kelte aus dem Kaukasus“ deutet an, dass hier unterschiedliche kulturelle Einflüsse aufeinandertreffen.
Keltische beziehungsweise mittelalterliche Klangwelten verbinden sich mit musikalischen Farben aus dem Kaukasus und dem orientalischen Kulturraum. Genau aus dieser Verbindung entwickelt das Album seine besondere Identität.
Dabei geht es nicht darum, einzelne musikalische Traditionen möglichst originalgetreu abzubilden. Vielmehr werden ihre charakteristischen Klangfarben aufgegriffen und zu etwas Neuem verbunden.
Das Album lebt damit von Gegensätzen: Vergangenheit trifft Gegenwart, Tradition trifft moderne Produktion, europäische Klangwelten begegnen orientalischen Einflüssen und märchenhafte Vorstellungen treffen auf cineastische Atmosphäre.
Authentische Instrumente sorgen für eine besondere Klangtiefe
Eine wichtige Rolle spielen die zahlreichen Instrumente, die für das Album live eingespielt wurden.
Dazu gehören unter anderem Duduk, Balaban, Dudelsack, Tin Whistle, Balalaika, Viola, Percussion und Gitarren.
Gerade diese Instrumentierung verleiht den Songs eine besondere organische Qualität. Die Instrumente erzeugen charakteristische Klangfarben, die sich deutlich von rein elektronisch produzierten Sounds unterscheiden.
Der warme Klang der Duduk kann melancholisch und geheimnisvoll wirken, während Dudelsack und Tin Whistle unmittelbar Assoziationen mit keltischen und folkloristischen Klangwelten wecken. Balalaika, Viola, Gitarren und Percussion erweitern das musikalische Spektrum und sorgen für zusätzliche Tiefe.
In Verbindung mit modernen Produktionselementen entsteht dadurch ein Klangbild, das gleichzeitig archaisch und zeitgemäß wirkt.
Cineastische Atmosphäre für das Kopfkino
Eine der großen Stärken von „Der Kelte aus dem Kaukasus“ ist seine Fähigkeit, Bilder entstehen zu lassen.
Die Musik besitzt eine ausgeprägte cineastische Qualität. Sie könnte den Soundtrack zu einer märchenhaften Reise, einem historischen Abenteuer oder einer fantastischen Geschichte bilden.
Dabei lässt das Album bewusst Raum für die eigene Vorstellungskraft.
Die Zuhörer können sich von den Klängen tragen lassen und ihre eigenen Bilder entwickeln. Wälder, Berge, weite Landschaften, alte Burgen, geheimnisvolle Orte oder fremde Welten können vor dem inneren Auge entstehen.
Musik wird hier nicht ausschließlich als Unterhaltung verstanden, sondern als Möglichkeit, Geschichten ohne viele Worte zu erzählen.
Jeder Song trägt eine eigene Botschaft
Trotz der starken gemeinsamen Atmosphäre ist das Album keineswegs eintönig.
Jeder der 13 Songs besitzt seinen eigenen Charakter und trägt eine individuelle Bedeutung in sich. Damit entsteht ein musikalisches Gesamtwerk, dessen einzelne Kapitel unterschiedliche Emotionen und Gedanken ansprechen.
Mal geheimnisvoll, mal kraftvoll, mal melancholisch und mal voller Hoffnung – die verschiedenen Stimmungen ergeben zusammen eine abwechslungsreiche Reise.
Die Musik fordert dabei nicht dazu auf, jede Botschaft sofort rational zu entschlüsseln. Vielmehr darf sie gefühlt und erlebt werden.
Gerade darin liegt ein besonderer Reiz des Albums: Es lässt Interpretationsspielraum und lädt dazu ein, persönliche Verbindungen zu den einzelnen Songs herzustellen.
A.W.E.N.S.I – zwischen Musik, Fantasie und Ausdruck
Bei A.W.E.N.S.I gehören Musik, Atmosphäre und visuelle Ausdruckskraft untrennbar zusammen.
Auch das Spiel mit Kostümen ist Bestandteil des künstlerischen Konzepts. Das Verwandeln in unterschiedliche Figuren und Charaktere erweitert die musikalische Welt um eine visuelle Ebene.
Dadurch entsteht ein Gesamtkunstwerk, bei dem nicht nur die Ohren angesprochen werden. Musik, Fantasie, Kleidung und Ausdruck verschmelzen miteinander und lassen eine eigene künstlerische Identität entstehen.
Die Kostüme sind dabei nicht bloß dekoratives Beiwerk. Sie werden zu einem Teil des Geschichtenerzählens und unterstützen die Atmosphäre, die auch in der Musik spürbar wird.
Ein Album für alle, die musikalische Entdeckungsreisen lieben
„Der Kelte aus dem Kaukasus“ richtet sich an Hörerinnen und Hörer, die Musik gerne abseits ausgetretener Pfade entdecken.
Wer sich für keltische Musik, mittelalterliche Klänge, Folk, orientalische Einflüsse oder cineastische Soundwelten interessiert, findet auf dem Album zahlreiche Anknüpfungspunkte.
Gleichzeitig bleibt die Musik offen genug, um auch Menschen anzusprechen, die einfach Lust darauf haben, für eine Weile in eine andere Welt einzutauchen.
Das Album bietet sich deshalb sowohl für konzentriertes Zuhören als auch als atmosphärische musikalische Begleitung an.
Die Zusammenarbeit mit Carlos Chacon
Einen wesentlichen Anteil an der klanglichen Umsetzung hat Sound-Produzent Carlos Chacon.
Gemeinsam entstand eine Produktion, die die verschiedenen musikalischen Einflüsse miteinander verbindet und ihnen genügend Raum gibt.
Besonders die live eingespielten Instrumente profitieren von diesem Ansatz. Ihre individuellen Klangfarben bleiben erhalten und werden gleichzeitig in ein modernes Gesamtbild integriert.
So entsteht eine Produktion, die nicht versucht, Tradition und Moderne gegeneinander auszuspielen. Stattdessen werden beide Elemente zu einer gemeinsamen Klangsprache verbunden.
Ein persönliches Album mit viel Herzblut
„Der Kelte aus dem Kaukasus“ wirkt vor allem deshalb besonders, weil das Album eine sehr persönliche künstlerische Welt widerspiegelt.
Die Einflüsse aus der Kindheit, die Liebe zu Märchen und Geschichten, die Begeisterung für besondere Klänge und die Freude am Verwandeln durch Kostüme greifen ineinander.
Aus diesen verschiedenen Facetten entsteht ein Album, das nicht beliebig wirkt, sondern eine klare Persönlichkeit besitzt.
Es ist eine Einladung, sich auf Fantasie einzulassen und Musik nicht nur als Abfolge von Tönen zu betrachten, sondern als Möglichkeit, Geschichten zu erleben.
Eine Reise zwischen Traum und Wirklichkeit
Vielleicht lässt sich das Album am besten als Reise beschreiben.
Eine Reise, die an bekannten Orten beginnen kann, aber schnell in eine fantastische Welt führt. Die Musik öffnet Türen zu Geschichten, die irgendwo zwischen Erinnerung, Märchen und eigener Vorstellungskraft angesiedelt sind.
Dabei ist es gerade die Verbindung unterschiedlicher kultureller Einflüsse, die den besonderen Charakter ausmacht.
Der „Kelte aus dem Kaukasus“ steht sinnbildlich für diese Verbindung: für das Zusammentreffen von Welten, die auf den ersten Blick weit voneinander entfernt scheinen und gerade dadurch etwas Neues entstehen lassen.
Fazit
Mit „Der Kelte aus dem Kaukasus“ präsentiert A.W.E.N.S.I ein außergewöhnliches Album, das musikalische Grenzen bewusst überschreitet. 13 Songs verbinden mittelalterliche und keltische Klangfarben mit orientalischen Einflüssen, folkloristischen Instrumenten und einer modernen, cineastischen Atmosphäre.
Gemeinsam mit Carlos Chacon ist eine vielschichtige Klangwelt entstanden, in der zahlreiche Instrumente live zum Einsatz kommen – darunter Duduk, Balaban, Dudelsack, Tin Whistle, Balalaika, Viola, Percussion und Gitarren.
Doch das Album überzeugt nicht allein durch seine ungewöhnliche Instrumentierung. Seine eigentliche Stärke liegt in den Geschichten, Bildern und Botschaften, die hinter den einzelnen Songs stehen.
Geprägt von den russischen, tschechischen und aserbaidschanischen Märchen der Kindheit, zeigt A.W.E.N.S.I eine ausgeprägte Leidenschaft für das Erzählen eigener märchenhafter Geschichten. Musik, Fantasie und Kostümkunst verschmelzen dabei zu einer unverwechselbaren künstlerischen Welt.
„Der Kelte aus dem Kaukasus“ ist kein Album, das man lediglich nebenbei hört – es ist eine Einladung zum Eintauchen, Träumen und Entdecken.
Ein musikalisches Abenteuer zwischen Orient und Okzident, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Märchen und Wirklichkeit.
Ein Album für alle, die sich noch darauf einlassen können, von Musik in eine andere Welt entführt zu werden.
Cover- und Textvorlage: Seyran Ismayilkhanov
Pressetext: Gabi Breuer-Konze
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