Es gibt Konzertabende, die bleiben einfach im Herzen. Der 20. September 2025 im Schlager Café Düsseldorf war genau so ein Abend. Denn Jay Khan lud zu seinem ersten eigenen Konzert – ein Meilenstein in der Karriere eines Künstlers, der bereits seit vielen Jahren auf der Bühne steht, aber mit diesem Event endgültig seine ganz persönliche Handschrift setzte.
Ein starker Auftakt mit Daniel Johnson
Bevor Jay selbst die Bühne betrat, eröffnete Daniel Johnson, geschätzter Kollege aus der Formation Team 5, den Abend. Mit viel Charme und Bühnenpräsenz stimmte er das bunt gemischte Publikum – darunter zahlreiche treue US5-Ultras, die eigens für dieses Event angereist waren – auf die kommenden Stunden ein. Bereits jetzt lag ein Hauch von Nostalgie und Vorfreude in der Luft, der sich mit jeder Minute steigerte.
Jay Khan – Emotion, Energie und Erinnerungen
Als Jay Khan dann die Bühne betrat, war es, als würde sich ein Kreis schließen. Die Begeisterung im Raum war überwältigend – Standing Ovations, Zurufe, Applauswellen. Wie in alten Zeiten, als er mit US5 internationale Bühnen eroberte. Doch diesmal war es anders: Es war sein Abend, seine Geschichte, seine Musik.
Im ersten Block seines Programms führte Jay das Publikum zurück zu den Anfängen seiner Schlagerlaufbahn. Songs wie „Casanova“ und „Bodyguard“ lösten sofortiges Mitsingen und Mitwippen aus. Man spürte, wie sehr diese Songs Teil seiner Reise sind – und wie sehr sie die Menschen noch immer berühren.
Zwischen Acts, Gäste & Gänsehautmomente
Der Abend war jedoch weit mehr als ein Solokonzert – er war eine liebevoll kuratierte musikalische Reise mit Freunden. Der nächste Act ließ nicht lange auf sich warten: Daniel Sommer, selbst frisch mit seinem ersten eigenen Konzert im Rücken, betrat die Bühne. Mit einem energiegeladenen Medley und zwei eigenen Songs bewies er eindrucksvoll, warum er zu den vielversprechendsten Talenten der Szene gehört.
Dann war es wieder Zeit für Jay, der nun in seinem zweiten Block eine Hommage an die 80er- und 90er-Jahre darbot. Mit stilechtem Sound, Retro-Feeling und viel Charme ließ er das Publikum in Erinnerungen schwelgen.
Und als wäre das nicht schon genug, kündigte sich der erste echte Gänsehaut-Moment an: Izzy – Bandkollege aus US5-Zeiten – betrat die Bühne. Die Wiedervereinigung war perfekt! Gemeinsam performten sie nicht nur alte Hits, sondern versuchten sich auch an den legendären Tanzchoreografien von damals – und siehe da: Sie konnten es noch! Das Publikum tobte, tanzte mit und feierte die beiden euphorisch.
Boygroup-Vibes mit Eloy de Jong
Ein weiteres Highlight des Abends war der Auftritt von Eloy de Jong – selbst Boygroup-Legende „Caught in the Act“ und Schlagerstar. Gemeinsam mit Jay interpretierte er mehrere Klassiker aus ihrer gemeinsamen musikalischen Ära. Die Performance war mitreißend, ehrlich und voller Freude. Die Chemie zwischen den beiden war spürbar – und der ganze Saal hielt es spätestens jetzt nicht mehr auf den Stühlen.
Eloy nutzte die Bühne auch für zwei eigene Songs, die er mit seiner gewohnten Herzlichkeit präsentierte und damit die Vielseitigkeit des Abends unterstrich.
Ein emotionales Finale mit Jay Khan
Der dritte und letzte Block des Konzerts gehörte noch einmal ganz allein Jay Khan. Man merkte ihm an, wie sehr ihn dieser Abend bewegte – das Publikum, die Energie, die Rückkehr auf die Bühne unter eigenem Namen.
Besonders emotional wurde es, als Jay den Song „Mama“ anstimmte. Seine Mutter, die in der ersten Reihe saß, konnte ihre Tränen kaum zurückhalten – und mit ihr viele andere im Raum. Es war ein stiller, echter Moment der Dankbarkeit.
Für seine Lebenspartnerin Jessica sang er anschließend ein Liebeslied, das er eigens für sie geschrieben hat – intim, berührend und voller Gefühl. Ein Lied, das zeigte: Jay Khan hat nicht nur Talent für große Bühnen, sondern auch für große Emotionen.
Fannähe & Finale
Nach dem Konzert war noch lange nicht Schluss: Alle Künstler standen für Autogramme, Selfies und Gespräche an der liebevoll gestalteten Fotowand bereit. Es war ein Abschluss, der zum Abend passte: nahbar, menschlich und warmherzig.
Fazit: Wer nicht da war, hat etwas verpasst!
Dieses Konzert war keine einfache Show – es war eine Zeitreise über zwei Jahrzehnte Musikgeschichte, eine Hommage an Freundschaften, an vergangene Erfolge und neue Wege. Jay Khan hat mit „Verdammt“ nicht nur seinen Fans, sondern auch sich selbst ein Geschenk gemacht.
Ein Abend voller Emotionen, Erinnerungen, Überraschungen und echter Musikliebe – und ein starkes Statement, dass Jay Khan als Solo-Performer angekommen ist.
Danke, Jay. Danke, Freestage Künstlermanagement, Danke an alle Beteiligten.
Wir kommen wieder – keine Frage.
Die Fotos und Videomitschnitte des Abends stammen von Herbert Horwat (Team Gabis-Schlager.Club) – einfach auf das erste Bild klicken, um die Galerie zu öffnen!

