„Grandioses Album“, „angenehm und wertvoll“, „krasse Ohrwürmer“ – Blum veröffentlicht Debüt-Album voller „Radiohits“

Starkes Comeback nach langer Pause
Fünf Jahre hat es gedauert, ehe Blum seit seiner letzten Veröffentlichung wieder ein Lebenszeichen von sich gab – und was für eins. Mit seinem Comeback zeigt der 34-jährige gebürtige Saarländer, wie Indie-Pop der Zwanzigerjahre klingen kann. Der markige Sound gibt Blum einen neuen Anstrich, der gleichzeitig seine Wurzeln nicht verleugnet. Denn Indie-Gitarren und den treibende Bässe findet man ebenso, wie die Blum-typischen frischen Hooks. Gleichzeitig sorgen mitunter eingängige Synthesizer-Melodien für eine gehörige Portion Vintage, was den Künstler paradoxerweise in die Gegenwart hievt.

Über das Album
GOLD wurde in Zusammenarbeit mit Johannes Ziemann und Sascha Hünermund in Leipzig produziert, von Johannes Ziemann gemischt und von Chris von Rautenkranz gemastert. Ein großer Teil des Albums reflektiert, was wirklich wichtig ist. Die Texte klingen dabei wie Fragen, die sich Blum selbst stellt; aber auch wie die passenden Antworten. Zudem wird Gesellschaftskritik geschickt in ein Popgewand verpackt und den Zuhörenden subtil näher gebracht. GOLD klingt stellenweise wie Radio-Pop. Es ist gleichzeitig aber auch ein Statement, welches sich diametral zu den Entwicklungen im Deutschpop bewegt: Pop ist mehr, als gut klingende Wohlfühlmusik. Pop ist bunt und laut. Der Titeltrack GOLD beispielsweise ist eine Hymne auf das Leben. Sie beschreibt, wie es oft als langer Weg zu einem bestimmten Ziel wahrgenommen wird.
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Über Blum
Sebastian Blum wuchs in einem kleinen, beschaulichen saarländischen Örtchen auf und wurde zum Musikmachen magisch vom Lichterglanz der Metropole Berlin angezogen, wo er Musikproduktion studierte. Hier startete er sein Soloprojekt, fand jedoch erst 2016 beim Hamburger Popkurs eine feste Bandbesetzung. Noch im gleichen Jahr tourte er mit kleinem Besteck als Support für Mister Me und in den kommenden beiden Jahren mit Band als Main Act durch Deutschland. Im Gepäck hatte er die 4-Track EP NAH DRAN, welche zusammen mit Stefan Ernst in Patrik Majers Freudenhaus Studio produziert wurde. Wie ein Vagabund tingelte Blum zwischen Hamburg, Berlin und Hannover umher und fand schließlich in Leipzig bei Johannes Ziemann und Sascha Hünermund seine Soundheimat. Das Trio produzierte elf Albumsongs, welche den Ewigsuchenden in seinem eigenen Stil ankommen ließen.

Hier noch 2 Musikvideos:

Cover- und Textquelle: Gutweib Music

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