Heino Mendoza im HAUTNAH Interview

Heino Mendoza besuchte Gabis-Schlager.Club und hier könnt ihr gerne das Interview anschauen:

Hier gibt es noch die Biografie von Heino Mendoza zum nachlesen:

„Heino Mendoza, (geboren als Heino Klug) heraus stammend eines zerrütteten Elternhaus, kam ich kurze Zeit nach meiner Geburt in Bonn, im Alter von 7 Monaten, mit meinen 4 weiteren Geschwistern in ein Kinderheim, ins Oberfränkische Stadtsteinach, nähe Kulmbach. Wohl behütet kümmerte man sich um mich und lernte mir anfangs den Unterschied zwischen Tag und Nacht, da dies mir schon in diesem Alter fremd
war. Man konnte sich vorstellen, welch Tagesablauf ich schon damals hatte, wenn der angebliche Vater von früh bis spät in der Kneipe soff und alkoholisiert nach Hause kam. Meine Mutter war machtlos und hat oft Schläge und blaue Augen einkassiert. Selbst von den eigenen Eltern nicht geliebt, frühzeitig ausgezogen und dann an meinen Erzeuger geraten….. Naja…..

Leider wurde ich im Alter von 7 Jahren aus meinen liebevollen Zuhause (Ich war wie ein eigenes Kind von der Hausmutter) jäh in eine andere Welt gerissen. Das Kinderheim musste wirtschaftlich schließen. Die große Tragödie dabei wird einmal gesondert in meinem Buch erscheinen. Ich kam dann mit vielen Umwegen, Schock und Tränen in ein neues Kinderheim, in der Rhön, nähe Bad Brückenau. Dort fühlte ich mich in den ersten Jahren überhaupt nicht wohl. Zudem „Mutti“ auch Besuchsverbot hatte. Die neue Schule bot im Laufe der Jahre einen Schulchor an, der mich sehr interessierte.

Mittlerweile war ich 11 Jahre und der Stimmbruch hatte noch Zeit. Im Chor, in der Gemeinschaft fühlte ich mich sehr wohl und ich konnte viele positive Erfahrungen sammeln. Auch die Blockflöte zeigte mir, das es Noten zu lesen und zu verstehen galt. Mit der Zeit bekam ich auch Integrierung in der ansässigen Gemeinde und des dazugehörigen Musikvereins. Sie waren sehr glücklich einen neuen jungen Musiker aufnehmen zu können. Mein Instrument, (Bariton) hab ich sehr geliebt. Auftritte die damit verbunden waren, sog ich nur so auf, um aus dem Heimalltag entfliehen zu können. Ich muss doch auch hinterher sagen, dass mir alles nur Gute gegeben wurde und auch liebe Beziehungen zu Erziehern in meiner Gruppe entstanden, die an Nachhaltigkeit keine Grenzen finden. Auch darüber schreibe ich dann in meinem Buch. Auf einmal war ich mit der Hauptschule und Quali fertig, ging es auch schon mit dem Berufsleben los.

Mein Favorit war der Beruf des Koch zu lernen und zog das auch, wieder mit ungewöhnlichen Ereignissen darin, ganz vorzeige fähig durch. Mit dem Berufsabschluss passierte erst einmal nichts außergewöhnliches, nur dass ich alleine auf den Beinen stand und mit 19 in der großen weiten Welt, ich mich recht allein vor kam.

Irgendwie rettete mich die Bundeswehr und gab die nächste Zeit vor. Grundausbildung, danach Küchenchef Alleinkoch .-)) im Offiziersrestaurant. Das hat mir gut gefallen und vier Jahre Verpflichtung waren ok. Irgendwann mal meine heutige Frau kennengelernt und geheiratet (dabei ihren Nachnamen Mendoza angenommen) und arbeiten, 3 Kinder in die Welt gesetzt, dabei die Möglichkeit bekommen sich selbstständig zu machen und hab mir dabei einen kleinen Traum erfüllt, der bis heute nicht leicht, ist ihn auszuführen Jedoch gibt mir mein Konzept Erfolg und bis jetzt Recht.

Restaurant Kornblume, Bamberg.
Irgendwann traue ich mich auch öffentlich, in meinem Biergarten das Micro und auch in der Stadt bei diversen Musikveranstaltungen in Lokalen in die Hand zu nehmen. 2018 lernte ich meinen damaligen Produzenten Oliver Deville auf Mallorca im Bierkönig kennen. Nach ner fetten Stimmbandentzündung, stand ich aber bei ihm und sang meine geschriebenen Songs. Drei am Stück. Lange konnte ich diese jedoch nicht präsentieren, es folgten weitere zwei Produktionen, um mal was zu haben, wenn es wieder los geht. Im ersten Lockdown konnte ich an einer Fernsehproduktion teilnehmen und lernte dabei u.a. Jan Kunath kennen. Er war mir überaus sympathisch. ….. Das erste mal bei einer Fernsehproduktion dabei,…… Mensch, war das aufregend, wobei alle total gechillt waren und sich durchaus untereinander kannten. Olaf Henning, Sandy Wagner…. Pooor, mein Herz pummte ganz schön. Und da war Jan Kunath…. sang in nem Trio n Cover von „Brinki“ … Hast du Lust……! Jetzt bin ich mal kurz abgeschweift, Nach der Aufzeichnung und Ausstrahlung lief auch erstmal nix, ich erinnerte mich eines Tages wieder an Jan und suchte ihn bei Insta und schrieb ihn an. Er antwortete und so entstand der erste private Kontakt. Mit der Zeit fand ich heraus, wer Jan Kunath ist. Es folgte weiterer Austausch und dadurch auch der Erste Kontakt mit Georg Fischer, GF vom Musiklabel Vengamedia. Da ich mich musikalisch ein wenig verändern wollte, schlugen sie mir vor mich zu unterstützen. So entstand dann die letzte Single, die von Alex Engel stimmlich komponiert und Produzent Stephan Weidenbrück hervorragend musikalisch abgestimmt in die richtige Linie geführt wurde.

Seit dem neuen Jahr bin ich bei dem erfolgreichen Label Fiesta Records und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und bin arg gespannt, in welche Richtung meine Träume sich erfüllen werden. „Glaube an deine Träume, nur so hast du die Kraft, sie dir zu Erfüllen“, euer Heino Mendoza“

Foto und Text der Biografie: Heino Mendoza

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